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Vertrag wird unterschrieben

Kategorie: Anwaltliche Beratung Seite 1 von 15

Nachehelicher Unterhalt für den Ex-Gatten

Nachehelicher Unterhalt ist nicht lebenslang, sondern befristet, an eheliche Voraussetzungen gebunden und kann geringer werden. © Foto: Timur Weber_pexels.com

Dauerhafter Anspruch nur in Ausnahmefällen

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Immer wieder gehen Ex-Ehepartner irrtümlich davon aus, dass sie nach einer Scheidung Anspruch auf lebenslangen Unterhalt hätten, wenn der andere besser verdient. Eine sogenannte Lebensstandardgarantie, wie sie früher oft galt, gibt es heutzutage jedoch nicht mehr. Im Sinne der wirtschaftlichen Eigenverantwortlichkeit ist ein etwaiger nachehelicher Unterhalt in der Regel zeitlich befristet und kann zusätzlich immer geringer werden. Darüber hinaus ist der Anspruch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die ihre Grundlage innerhalb der Ehe haben müssen. Diese Regelungen gelten auch für Ehen, die vor der Unterhaltsreform 2008 geschlossen wurden.

Hauskauf bei Zwangsversteigerung: verlockend, aber gefährlich

Zwangsversteigerung

Die Teilnahme an einer Zwangsversteigerung gilt als kostengünstiger Weg zur eigenen Immobilie. Der Erwerb ist jedoch mit Risiken verbunden. © Foto: Curtis Adams_pexels.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Zwangsversteigerungen gelten vielen als kostengünstiger Weg zum Eigenheim. Der Kauf ist jedoch mit weitreichenden Risiken verbunden. Eine vorherige Besichtigung ist in der Regel nicht möglich, und unter Umständen gehen im Grundbuch eingetragene Schulden auf die Erwerbenden über. Auch Schäden, die erst kurz vor dem Zuschlag entstehen, lassen sich nicht ausschließen. Kaufinteressenten sollten sich diese Punkte bewusst machen und die Eintragungen im Grundbuch sorgfältig zu prüfen, bevor sie am Versteigerungsverfahren teilnehmen.

Illegale Straßenrennen: Schon die Teilnahme ist strafbar!

Zwei sehr schnelle Autos

Bei illegalen Straßenrennen droht Teilnehmern mehr als nur der Führerscheinverlust. © Foto: Vova Krasilnikov_pexels.com

Teilnehmern droht mehr als nur der Führerscheinverlust

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Illegale Straßenrennen sind kein Bagatelldelikt, sondern eine ernsthafte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Wer sich daran beteiligt, riskiert nicht nur schwere Unfälle, sondern auch erhebliche rechtliche Konsequenzen. Seit einer Gesetzesnovelle gilt die Teilnahme an einem Straßenrennen als Straftat, die mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Zudem kann die Haftpflichtversicherung geleistete Zahlungen von dem Verursacher zurückfordern.

Widerstand und Angriffe gegen Rettungskräfte: Tätern drohen mehrjährige Haftstrafen

Gewalt gegen Rettungskräfte gefährdet Notleidende und deren Helfer. Tätern drohen mehrjährige Haftstrafen. © Foto: Alex Fu_pexels.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Gewalt gegen Rettungskräfte gefährdet Notleidende und deren Helfer. In einer aktuellen Onlineumfrage des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gaben über 50 Prozent der Befragten an, innerhalb der letzten zwei Jahre im Einsatz angegriffen worden zu sein. Die Behinderung von Rettungskräften sowie tätliche Angriffe können mehrjährige Freiheitsstrafen nach sich ziehen.

Falschparker: Wer haftet bei einem Unfall?

Autounfall

Ein Unfall ist ärgerlich – mit einem falsch geparkten Auto ganz besonders. © Foto: Monkey Business Images_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Die Parkplatzsituation ist vor allem in Städten oft dramatisch. Auch wenn es unerfreulich ist, lange nach einem Parkplatz zu suchen, sollten Autofahrer gut überlegen, ob sie ihr Fahrzeug im Halteverbot abstellen. Falschparkern drohen nämlich nicht nur Strafzettel oder das kostenpflichtige Abschleppen ihres Fahrzeugs. Bei Unfällen haften sie unter Umständen mit, auch wenn ihr Fahrzeug gar nicht in Betrieb ist.

Anspruch auf Preisnachlass bei Reisemängeln: Welche Rechte haben Pauschalreisende?

Eine Pauschalreise kann die Planung für den Urlaub erleichtern. Bei Mängeln bestehen Ansprüche auf Nachbesserung oder Preisminderung. © Foto: Maria Isabella Bernotti_pexels.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Viele Reisewillige, die ihren wohlverdienten Urlaub besonders einfach planen möchten, buchen eine Pauschalreise bei einem Reiseveranstalter. So gibt es nur einen Vertragspartner, der alles Weitere organisiert. Für den Fall, dass es zu Problemen kommt, sollten Urlauber jedoch ihre Rechte kennen. So können sie vom Veranstalter verlangen, dass er etwaige Mängel behebt, oder andernfalls den Reisepreis mindern.

Rechtsberatung ausschließlich durch Rechtsanwälte

Anwalt spricht mit Mandantin

Eine Rechtsberatung in Deutschland ist zugelassenen Rechtsanwälten mit hoher Qualifikation und unter strenger Aufsicht vorbehalten. © Foto: Robert Kneschke _shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Eine Rechtsberatung darf in Deutschland gemäß dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) ausschließlich von Rechtsanwälten erbracht werden. Ihre fundierte juristische Ausbildung mit zwei Staatsexamen sowie die strenge berufsrechtliche Kontrolle durch die jeweilige Rechtsanwaltskammer gewährleisten qualifizierten Rechtsrat und hohen Verbraucherschutz. Das deutsche Recht ist komplex und vielschichtig. Das anwaltliche Berufsrecht verpflichtet sie, in jedem Fall die Interessen ihrer Mandanten zu wahren, sogar den Anschein der Vertretung widerstreitender Interessen zu vermeiden, und zur Verschwiegenheit.

Wenn die Kita voll ist: Kinderbetreuung in der Familie

Opa und Enkel beim Angeln zur Kinderbetreuung

Meist sind die Enkel bei den Großeltern in guten Händen. © Foto: Pressmaster_shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Der Mangel an Kitaplätzen zwingt viele Eltern dazu, nach alternativen Lösungen zu suchen. Neben Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen kümmern sich vor allem Großeltern kümmern die Kinder, wenn deren Eltern berufstätig sind. Diese Form der Kinderbetreuung stärkt das familiäre Miteinander und lässt sich in vielen Fällen unkompliziert organisieren. Dennoch sollten Eltern die nötigen Formalitäten im Blick behalten, damit bei einem Unglück der gesetzliche Unfallversicherungsschutz greift.

Zugewinnausgleich vor der Scheidung regeln

Zugewinnausgleich vor der Scheidung regeln

Der Zugewinnausgleich regelt den Vermögensausgleich bei der Scheidung und gleicht ungleiche Zugewinne zwischen Ehepartnern aus. © Foto: Pavel Danilyuk_pexels.com

Ex-Partner müssen aktuelles Vermögen darlegen

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Der Vermögenszuwachs in einer Ehe ist oft ungleich verteilt. In vielen Fällen übernimmt zum Beispiel ein Partner die Kindererziehung und der andere macht Karriere. Auch Mieteinnahmen durch Immobilien, die nur einem Gatten gehören, oder ein erfolgreiches Unternehmen können für große Unterschiede sorgen. Kommt es zur Trennung und Scheidung, ermöglicht ein Zugewinnausgleich, den Vermögenszuwachs während der Ehe nachträglich aufzuteilen. Voraussetzung ist, dass das Paar im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt hat. Sind sich die Ex-Partner einig, kann der Ausgleich mit Hilfe eines Anwalts in einer Scheidungsfolgenvereinbarung festgehalten werden.

Als unverheiratetes Paar ein Haus kaufen

Unverheiratetes Paar

Um bei einer Trennung Streit zu vermeiden, sollten unverheiratete Paare die Eigentumsverhältnisse bereits vor einem Immobilienkauf regeln. © Foto: Africa Studio _shutterstock.com

Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. In Deutschland sind Paare ohne Trauschein rechtlich deutlich schwächer abgesichert als Ehepartner. Dies kann besonders problematisch werden, wenn unverheiratete Paare gemeinsam ein Haus oder eine Wohnung besitzen und auseinandergehen: Im Falle einer Trennung können ohne Vorsorge ernsthafte Streitigkeiten um das gemeinsame Eigentum entstehen. Um dies zu vermeiden, ist es entscheidend, Eigentumsverhältnisse und Finanzierungsmodalitäten bereits vor dem Kauf vertraglich festzulegen. Hierzu müssen unverheiratete Paare selbst aktiv werden und sich durch entsprechende Vereinbarungen ein „rechtliches Polster“ schaffen.

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